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Muster von Stimmzetteln erklären die Kommunalwahl

02.02.2016 (fjh)
In Hessen ist am 6. März Kommunalwahl. Marburg wählt dann neue Stadtverordnete. Der Landkreis Marburg-Bidenkopf wählt am selben Tag den Kreistag.
Die meisten Marburger dürfen außerdem auch noch Ortsbeiräte wählen. Diese Ortsbeiräte beraten die Stadtverordneten.
Die Wahl ist zimlich kompliziert. Deshalb kriegen die Menschen in Marburg vorher große Zettel. Das sind aber nur Muster.
Diese Muster sehen genauso aus wie die richtigen Wahlzettel. Auf ihnen stehen die Namen von allen Kandidaten und Parteien.
Diese Muster werden am Mittwoch (3. Februar) in alle Briefkästen gesteckt. Dann können die Wähler sich die Bewerber schon einmal anschauen. In aller Ruhe können sie sich schon vor der Wahl entscheiden.
Auf der Rückseite steht eine Erkrlärung zur Wahl. Sie ist in Leichter Sprache. Jeder soll die Wahlzettel ja richtig ausfüllen.
Die Wähler haben viele Möglichkeiten. Sie können sich unter sehr vielen Kandidaten entscheiden.
Man kann einfach eine von den Listen auf dem Stimmzettel ankreuzen. Damit wählt man dann diese Partei.
Man kann aber auch einzelne Namen auf dem Wahlzettel ankreuzen. Eine, zwei oder sogar bis zu drei Stimmen kann man einem Bewerber geben. Das Häufeln von Stimmen nennt man "Kumulieren".
Man kann auch Kandidaten von verschiedenen Parteien wählen. Das Auswählen aus verschiedenen Parteilisten nennt man "Panaschieren".
In der Stadt Marburg kann ein Wähler bis zu 59 Kreuze auf dem Wahlzettel machen. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf hat er 81 Stimmen.
Die Wahl ist am Sonntag (6. März). Man kann aber auch schon vorher wählen. Das geht mit der Briefwahl.
Dafür muss man ins Rathaus gehen. Dort kriegt man dann die Wahlzettel.
Auch kranke oder behinderte Menschen dürfen Briefwahl machen. Dabei dürfen sie sich auch helfen lassen. Sie müssen dafür auch nicht ins Rathaus gehen.
Die Kandidaten mit den meisten Stimmen kommen ins Parlament. Sie bleiben fünf Jahre im Amt.
Das Auszählen der Stimmen nach der Wahl dauert sehr lange. Dafür kriegen die Marburger aber hoffentlich gute Vertreter in den Parlamenten.
Franz-Josef Hanke
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